Forscherkolleg
"Antikenrezeption"






2. Arbeitsgespräch des Forscherkollegs „Antikenrezeption“ zum Thema

"Sichtbarkeit und Lesbarkeit" (Würzburg, 3.-4. März 2003)


(Leitung: Dr. Jörg Robert, Dr. Valeska von Rosen; Veranstalter: Institut für deutsche Philologie, Neuere deutsche Literaturgeschichte, Am Hubland, 97074 Würzburg)

 
Ausführlicher Tagungsbericht mit Zusammenfassungen der Vorträge
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Tagungsprogramm:
 

Dr. Irmgard Männlein-Robert (Würzburg): Echo und Narziß in den Metamorphosen Ovids. Zur Interaktion von imago und vox

Dr. habil. Joseph Lössl (London): Sprachbilder und Bildhandlungen in bilderfeindlicher frühchristlicher Literatur – zum Beispiel: Epiphanius von Salamis und Evagrius Ponticus

Dr. Joachim Hamm (Kiel): Zur Bild-Text-Relation in den Kurzfassungen des deutschen Eneasromans

Dr. Michael Rupp (Chemnitz): Rhetorik in Wort und Bild – die Imagination und Darstellung von allegorischen Bildern in Schriften Jakob Lochers

Marion Gindhart M.A. (Augsburg): Strategien der Titelblattgestaltung frühneuzeitlicher Kometendrucke

Wolf-Dietrich Löhr M.A. (Köln): Chirograph: Gesichter lesen und schreiben bei Petrarca

Dr. Ulrich Pfisterer (Hamburg): Exegi monumentum. Filaretes päpstlicher Geschichtsdiskurs.

Dr. Bernd Kulawik (Rom): Zum ‚Lesen‘ antiker Architektur in den Zeichnungen der Renaissance

Dr.Valeska von Rosen (Rom): Zur Bildlichkeit der Sprache und Sprachlichkeit von Texten. Bellinis und Tizians Gemälde nach antiken Ekphraseis

Dr. Manuel Braun (München): Romanillustration von 1470 bis 1700 oder: der langsame Abschied der Bilder

Dr. Jörg Robert (München): Die Sichtbarkeit des Unsichtbaren: Erasmus, der Paragone und die humanistische Theorie des Porträts

Prof. Dr. Wolfgang Riedel (Würzburg): Arara ist Bororo oder: Die metaphorische Synthesis.

Dr. Alexandra Tischel (München): Aus der Dunkelkammer der Geschichte. Zu W.G. Sebalds Bild-Poetik